|
Infos zum Thema: Eltern als Nachhilfelehrer |
Oftmals "rutschen" Eltern ganz automatisch in die Funktion eines Nachhilfelehrers - was als
kleine Hausaufgabenhilfe begann, wird nach einiger Zeit fast von selbst zur Nachhilfestunde.
Insbesondere, wenn die eigenen Kinder dauerhaft schlechte Schulleistungen bringen, kann das
Vokabelpauken und Formeln lernen schnell zur Routine werden. Andere Familien wiederum
entscheiden sich aus Kostengründen ganz bewusst dafür, ihren Kindern selbst Nachhilfeunterricht
zu geben.
Eltern können z.B. den Schul-/Lernstoff abfragen. Selbst Nachhilfeunterricht zu erteilen,
ist oft problematisch, da Eltern in Bezug auf die schulischen Leistungen ihres Kindes
meistens emotional stark beteiligt sind.
Bevor Sie sich für "Elternnachhilfe" entscheiden, sollten Sie sich folgende Fragen beantworten
beherrsche ich den aktuellen Schulstoff ?
kann ich meinem Kind gegenüber genug Geduld aufbringen ?
Kann ich emotionsfrei an den Nachhilfeunterricht rangehen ?
kann ich genug Zeit aufbringen um regelmäßig Nachhilfe anzubieten ?
Will mein Kind das überhaupt ?
Wenn sie eine dieser Fragen mit NEIN beantworten, sollten Sie lieber von der "Elternnachhilfe"
Abstand nehmen.
Mitunter kann es auch schwierig werden, die zwischenmenschlichen Konflikte aus der
Nachhilfestunde fern zu halten - dies ist aber unbedingt notwendig. Gibt es zu Hause
Ärger, geht dieser Ärger oft beim Lernen weiter. Um hier unnötigen Druck vom Schüler
fernzuhalten, ist von Nachhilfe durch die Eltern in der Regel eher abzuraten.
Ihr Link hier ?
Infos erfragen unter: info(at)ratgeber-nachhilfe.de
|
|
|